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Feinstaub

Entstehung-Auswirkung-Kosequenzen

Als Feinstaub bezeichnet man kleinste Partikel in der Luft, die von Menschen und Tieren eingeatmet werden und sich in der Lunge ablagern. Man nennt ihn auch thorakalen Schwebstaub. Bekannte Wirkungen auf die menschliche Gesundheit umfassen die Verstärkung von Allergiesymptomen, die Zunahme von asthmatischen Anfällen, Atemwegsbeschwerden bis hin zu Lungenkrebs. Weiterhin werden Auswirkungen auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen angenommen. Das Ausmaß der Auswirkungen ist nicht nur von der Anzahl, Größe und Dichte der Partikel abhängig. Auch die Zusammensetzung der Partikel spielt eine bedeutende Rolle. Hier gelten Blei, Dioxine und besonders auch Kohlenwasserstoffverbindungen als besonders gefährlich.

Aufgrund natürlicher Ursachen wie Erosion, Vulkanausbrüchen oder Waldbrand befindet sich immer natürlicher Feinstaub in der Luft.

Allerdings führt die fortschreitende Industrialisierung zu einer immensen Feinstaubverschmutzung. Die größten Verursacher von Feinstaub sind die produzierende Industrie sowie der Straßen- und der Luftverkehr. Allerdings liegen in Deutschland die privaten Haushalte in der Feinstauberzeugung durch Heizungen noch vor den Elektrizitätswerken und der Landwirtschaft.

Bei den Privathaushalten stehen Gas- und Ölbrenner in erster Linie im Fokus der Umweltschützer. Da aber die Zahl der Holzheizungen und Kaminöfen exponentiell steigt, hat die Bundesregierung auch hier beschlossen, veraltete Öfen mit zu hohen Emissionswerten zu verbieten. Die aktuellen Grenzwerte für den Kaminofen Feinstaub-Ausstoß sind in der 1. Bundesimmissionsschutzverordnung (1.BimSchV) geregelt.

Feinstaubbelastung reduzieren durch ökologisches Heizen mit Holz

Grundsätzlich ist an dieser Stelle zu betonen, dass das Heizen mit Holz eine der umweltfreundlichsten Techniken der Wärmeerzeugung ist. Dies liegt daran, dass Holz bei der Verbrennung genau die Menge an Kohlendioxid abgibt, welche der Baum in seiner Lebenszeit aufgenommen hat. Das Verbrennen von Holz ist daher klimaneutral. Des Weiteren ist Holz ein heimischer Brennstoff und der Energieträger muss nicht über weite Strecken transportiert werden. Auch ist der Abbau von immer nachwachsendem Holz im Vergleich zur Förderung von Öl, Gas oder Braunkohle weit weniger aufwändig. Während Bäume immer wieder nachgepflanzt werden können und dies gut gegen Erosion und für den Sauerstoff ist, reißt der Braunkohletagebau Löcher in die Landschaft und die Meere leiden immer noch unter den bisherigen Ölkatastrophen.

Der zuständige bevollmächtigte Bezirksschornsteinfeger überprüft im Rahmen der Feuerstättenschau, ob der Holzofen den aktuellen Feinstaub-Richtlinien entspricht.

Einen aus Sicht der Regierung bedenklichen Feinstaub-Ausstoß erzeugt vor allem ein Ofen, der vor 1980 installiert wurde. Dementsprechend wurden die Fristen zur Nachrüstung eines Feinstaub-Filters kürzer gesetzt.

Ein alter Kaminofen muss aber nicht unbedingt ausgetauscht werden. Es ist gut möglich, dass ein alter, aber technisch einwandfreier Ofen weiterhin seinen Dienst tun kann. Im Falle einer sogenannten Nachrüstung wird ein Feinstaub-Filter eingesetzt. Dieser wird je nach örtlicher Gegebenheit im Abgasrohr oder auf der Kaminmündung installiert.

Alternativ hat der Betreiber auch die Gelegenheit, ein immerhin über 40 Jahre altes Modell auszutauschen. Moderne Holzöfen sind nicht nur umweltfreundlicher, dank intelligenter Technologie und Bauweise, sondern sind auch in der Lage, aus weniger Brennstoff mehr Heizleistung zu gewinnen.

Doch auch ein moderner Holzofen verbrennt nur so sauber, wie sein Betreiber es zulässt!

Daher sollte in erster Linie die Bedienungsanleitung beachtet werden. Sie gibt detaillierte Informationen über die optimale Brennstoffmenge, welche Brennstoffe für die Feuerstätte geeignet sind, Luftführung, Betrieb und Wartungsintervalle.

Weitere Informationen zu Richtig Heizen mit Holz  erhalten Sie hier.